Sie buchen ein Vollzeitäquivalent Beratungskapazität, besetzt mit zwei Erfahrungsstufen: Ein Senior führt Ihren Auftrag fachlich, ein Junior übernimmt die laufende Umsetzung. Sie zahlen damit keinen Senior-Satz für Routinearbeit.
Diese Seite erklärt das Modell in acht Schritten: wie die Zusammenarbeit läuft, was es besser macht als eine Festanstellung, wo seine Grenzen liegen — und was es kostet. Der Rechner legt alle Annahmen offen; Sie können jede Zahl selbst ändern.
Sie zahlen keine zwei Gehälter und keinen Senior-Satz für Routine. Senior und Junior arbeiten gemischt am selben Auftrag und bilden zusammen ein Vollzeitäquivalent — genau darin liegt der Preisvorteil: anspruchsvolle Entscheidungen führt der Senior, die laufende Umsetzung übernimmt der Junior.
Fachliche Führung, Architektur der Lösung, Qualitätssicherung, Eskalationsinstanz. Fester Ansprechpartner für Ihre Führungsebene mit wöchentlichem Jour Fixe. Diese Expertise ist im Modell enthalten — sie wird aber nur für den realen Bedarf in Anspruch genommen.
Analysen, Dokumentation, Abstimmungen, Umsetzung im System — im Tagesgeschäft, in Ihren Strukturen und Terminen. Angeleitet und geprüft durch den Senior, zu einem deutlich niedrigeren Satz als jede Senior-Stunde.
Kein Bewerbungsverfahren, keine Probezeit — aber ein definierter Ablauf, damit klar ist, wer wofür verantwortlich ist.
30–45 Minuten: Aufgabe, Zeithorizont, benötigtes Profil, Schnittstellen im Haus. Ergebnis ist eine schriftliche Leistungsbeschreibung — keine Folienpräsentation.
Wir stellen den Senior vor, der Ihren Auftrag führt — mit Profil, Referenzprojekten und Verfügbarkeit. Gemeinsam legen wir fest, welche Entscheidungen bei ihm liegen und welche Arbeitspakete in die operative Umsetzung gehen.
Dienstleistungsvertrag mit Stundenkontingent, Mindestlaufzeit typisch 3 Monate, danach monatlich anpassbar. Kein Arbeitsverhältnis, keine Arbeitnehmerüberlassung.
Wöchentlicher Jour Fixe mit dem Senior, monatliche Stundenübersicht mit Leistungsnachweis, Quartalsreview zur Frage: passt der Zuschnitt noch?
Sechs Punkte, die strukturell im Modell liegen — nicht von Tagesform oder Verhandlung abhängen.
Keine monatelange Recruiting-Phase, keine Kündigungsfrist des Kandidaten. Start in der Regel innerhalb von 4–6 Wochen.
Zwei Personen kennen den Auftrag. Krankheit, Urlaub oder Wechsel legen die Aufgabe nicht still.
Sie kaufen keine Personalentscheidung, sondern eine Leistung. Passt die Besetzung nicht, tauschen wir sie — ohne arbeitsrechtliches Verfahren.
Sie bezahlen Senior-Zeit nur dort, wo sie den Unterschied macht. Routine und Fleißarbeit übernimmt der Junior zum niedrigeren Satz — dieselbe Aufgabe, die eine einzelne Senior-Besetzung durchgängig zum Senior-Preis abrechnen würde.
Kein starres Vollzeitkonstrukt: Das Kontingent kann nach oben oder unten angepasst werden, wenn sich der Bedarf ändert.
Keine Lohnnebenkosten, keine Lohnfortzahlung, kein Kündigungsschutz, keine Rückstellungen. Eine Rechnung gegen Leistungsnachweis.
Endet die Aufgabe, endet der Vertrag. Sie tragen keine Kapazität weiter, für die es keinen Auftrag mehr gibt.
Vier Punkte, die wir nicht schönrechnen. Wenn einer davon für Ihre Situation entscheidend ist, ist das Tandem nicht die richtige Lösung — und wir sagen das im Gespräch auch so.
Externe identifizieren sich mit dem Auftrag, nicht mit dem Unternehmen. Für Rollen, die kulturell prägen oder ein Team führen sollen, ist eine Festanstellung überlegen.
Feste Besetzung über die gesamte Laufzeit statt rotierender Köpfe, Teilnahme an Ihren Regelterminen — der Senior ist Ansprechpartner, nicht ein Ticket-Postfach.
Ohne aktive Dokumentation und eine benannte interne Gegenstelle geht bei Vertragsende Wissen verloren.
Dokumentation ist Teil der Leistung, nicht Zusatzaufwand: Entscheidungen, Stände und Betriebswissen liegen in Ihren Systemen — nicht in unseren Köpfen. Für die Übergabe ist eine Phase im Vertrag vorgesehen.
Die Einmalkosten einer Festanstellung amortisieren sich mit der Zeit. Ab einem bestimmten Monat ist eigenes Personal günstiger.
Der Rechner zeigt Ihnen den Kipppunkt offen an. Wird die Aufgabe dauerhaft, koppeln wir das Kontingent herunter oder begleiten Ihren eigenen Aufbau statt ihn zu ersetzen.
Sie bauen kein eigenes Team auf. Wer strategisch Kompetenz im Haus aufbauen will, braucht dafür einen eigenen Plan.
Keine Blackbox: Systeme, Zugänge und Artefakte bleiben bei Ihnen, das Kontingent ist monatlich anpassbar. Das Tandem funktioniert als Brücke, nicht als Schloss.
Keine versteckten Konstanten. Die Vorbelegungen stammen aus öffentlichen Quellen (siehe Fußnoten) und sind bei Risikofaktoren bewusst am unteren, für die Festanstellung günstigen Rand angesetzt.
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¹ Lohnnebenkosten: Der Arbeitgeberanteil an den Sozialversicherungsbeiträgen liegt in der Praxis bei rund 21–22 % des Bruttogehalts, zuzüglich etwa 2–3 % für Umlagen und Berufsgenossenschaft; bei Gehältern oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen sinkt der Prozentsatz. Vorbelegung 21 % (unterer Rand). Referenz: Statistisches Bundesamt, Arbeits- und Lohnnebenkosten.
² Ausfalltage: Das Statistische Bundesamt weist für 2025 durchschnittlich 14,8 krankheitsbedingte Arbeitstage je Beschäftigten aus (nur Fälle über drei Tage); AOK-Auswertungen nennen 23,3 Kalendertage (2025). Für Bürotätigkeiten wie Unternehmensberatung liegt der Wert deutlich niedriger (rund 10–11 Tage). Vorbelegung 11 Tage — bewusst wohlwollend für die Festanstellung. Referenz: AOK/WIdO, Fehlzeiten-Bilanz 2025.
³ Qualitäts- und Erfahrungsfaktor: keine statistische Größe, sondern eine offen ausgewiesene Annahme. Sie beschreibt, um wie viel weniger Stunden ein eingespieltes Beratungstandem für dasselbe Ergebnis benötigt — durch Projekterfahrung, etablierte Vorgehensmodelle und Senior-Review statt Lernkurve. Vorbelegung 15 %, bewusst konservativ. Setzen Sie den Wert auf 0, wenn Sie ohne diesen Effekt kalkulieren wollen.
Hinweis: Die Ergebnisse sind Richtwerte auf Basis der von Ihnen eingegebenen Annahmen und keine verbindliche Kalkulation. Nicht enthalten sind unter anderem Arbeitsplatz- und IT-Kosten, betriebliche Zusatzleistungen, Reisekosten und tarifliche Sonderzahlungen.
Nein. Wir arbeiten auf Basis eines Dienstleistungsvertrags mit eigenem Leistungsgegenstand und eigener fachlicher Steuerung durch den Senior. Weisungsrechte bleiben bei uns; die Abgrenzung wird im Vertrag ausdrücklich geregelt.
Der Senior kennt den Auftrag und übernimmt kurzfristig kritische Aufgaben. Bei längerem Ausfall stellen wir Ersatz — abgerechnet werden nur tatsächlich geleistete Stunden.
Nach der Mindestlaufzeit von in der Regel drei Monaten monatlich zum Monatsende. Vor Vertragsende ist eine Übergabephase mit dokumentiertem Wissenstransfer vorgesehen.
Das Kontingent wird angepasst — nach oben, wenn das Projekt Tempo braucht, nach unten, wenn eine Phase ausläuft. Grundlage ist der Bedarf in Prozent einer Vollzeitstelle; verändert sich der Zuschnitt fachlich stark, prüfen wir die Besetzung neu.
Kein Pitch, keine Unterlagen im Vorfeld. Sie schildern die Aufgabe, wir sagen Ihnen, welchen Rollenschnitt wir für sinnvoll halten, welcher Satz realistisch ist — und wann eine Festanstellung die bessere Wahl wäre.
Freien Termin im Kalender wählen →Was liegen bleibt, bis wann es fertig sein muss, wer intern beteiligt ist.
Rollenschnitt, realistischer Bedarf in Prozent, Satzbandbreite — oder die klare Aussage, dass das Tandem hier nicht passt.
Entweder Senior-Profil und Angebot innerhalb weniger Tage — oder wir belassen es dabei.