Wenn du an die Website deines Lieblings-Stores denkst, ist dir vielleicht schonmal aufgefallen, wie schnell dein Warenkorb voll ist. Wer ist jetzt daran schuld? Du oder der Anbieter? Nun ja, im besten Fall wohl beide. Eine Website sollte so aufgebaut sein, dass sie den Kunden zielführend genau dorthin bringt, wo du ihn haben möchtest. Hier spielen viele Elemente eine Rolle, unbewusst und unterbewusst. Wie genau das aussehen kann, erfährst du hier.

 

 

 

Wozu das Ganze eigentlich?

 

Eine vernünftige Website ist für Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Die Vorteile sind leicht verständlich; Eine bessere Kundenbindung, mehr Wahrnehmung, eine bessere Vermarktung und dadurch natürlich mehr Umsätze. Aber fühlen wir der ganzen Sache mal auf den Zahn.
Das Ziel einer Unternehmenswebseite ist es, User zu Kunden umzuwandeln. Hat der Besucher erstmal auf unsere Seite gefunden, haben wir bereits einen guten Weg hinter uns gebracht. Jetzt ist es wichtig, weiterhin zielführend zu agieren. Die Aufgabe des Unternehmens ist es jetzt, wie im Service alles möglichst Benutzerfreundlich zu gestalten. Die Rede ist hier von einer geeigneten Usabilty bei der der potenzielle Kunde ohne großen Aufwand dort hin gelangt wo du ihn als Anbieter hinführen möchtest. Hier besonders interessant: Gute Usabilty wird wohlmöglich nicht bewusst vom Kunden wahrgenommen. Schlechte jedoch ganz besonders.
Für Begeisterungsfaktoren ist jetzt eine geeignete User Experience verantwortlich. Hier geht es um das gesamte Nutzungserlebnis beim surfen auf deiner Website. Hier geht es nicht lediglich um einfache und zielführende Bedienung, sondern um Emotionen und Spaß. Genau hier steckt vor allem Potenzial für eine gute Kundenbindung.



Was soll der User auf der Website überhaupt machen?

 

Eine Website verfolgt natürlich das übergeordnete Ziel mehr Besucher zu generieren und somit mehr Abnehmer für deine Produkte oder Dienstleistungen zu finden. Das sollte aber nicht dein einziger Fokus sein. Setze deine eigenen konkreten Ziele die mehr in die Tiefe gehen. Deswegen musst du selbst entscheiden WAS der User auf deiner Website tun soll. Wir wissen, klare Zielsetzung ist ein Grundstein für eine funktionierende Strategie und notwendig um auf den Zweck deiner Webseite hinzuarbeiten. Du möchtest das mehr Menschen deine Webseite sehen? Du möchtest das mehr Leute deinen Newsletter abonnieren? Mehr Interaktion? Stell dir selbst Fragen wie:

  • Was willst du bis wann erreichen?

  • Über welche Ressourcen verfügst du?

  • Was wäre der erste Schritt?

  • Reden wir hier über ein realistisches Ziel?

  • Wie Messe ich meine Erfolge?


 

Wie schaffe ich denn jetzt eine gute Usability und User Experience?

 

Usability: Nur wenige Sekunden entscheiden darüber, ob ein Internetnutzer sich über deine Webseite nach dem Produkt/Dienstleistung erkundigt oder sich anderweitig informiert. In diesen Sekunden spielen viele unterschiedliche Aspekte eine Rolle.

Zum einen überlege dir welchen Mehrwert und welches Alleinstehungsmerkmal du für deine Kunden mitbringst.
Welche Probleme löst du? Gehe auf die Bedürfnisse deiner Zielgruppe ein. Diese Vorteile sollten klar kommuniziert werden um sicherzustellen das auf Anhieb verstanden wird worum es geht.

 

Eine simple intuitive Navigation.
Wird der Besucher sinnvoll durch die Website geführt? Wo besteht die Gefahr dass die Zielgruppe abspringen könnte? Gehe den Weg mehrmals durch. Achte darauf dass deine Kunden ohne große Umwege zu den Angeboten gelangen können und binde Call-to-Actions ein.
Kontaktseiten sind ein Must-Have und sollten von jeder Unterseite zugänglich sein. Eine einfache und verständliche Navigation ist hier gefragt.
Vermeide Seiten die ins nichts führen und gibt dem Besucher die Möglichkeit sich immer weiter auf deiner Webseite zu bewegen. ,,Dir gefällt unser Blog? Dann abonniere unsere Newsletter und werde regelmäßig über neue Beiträge informiert.”
Die Hauptnavigation besteht aus zentralen Begriffen die unmissverständlich sind.
Nutze eine vernünftige Aufteilung mit Untermenüs, welche sich jedoch erst zeigen, wenn der entsprechende Hauptbereich aufgerufen wurde. Wenn man von einer Sache begeistert ist, neigt man schnell zu langen Texte und vielen grafische Elementen die das ganze untermalen sollen.
Achte darauf, dass hier kein unnötiger Ballast entsteht der deinen Kunden überfordern könnte. Der vernünftige Einsatz von kontrastreichen Farben hilft dabei, visuelle Assoziation mit deiner Marke zu schaffen. Auch hier sollte alles stilistisch im Rahmen und übersichtlich bleiben.

 

 

User Experience: Also der Spaß an der Freud. Oder wie war das? Hier geht es darum mit Emotionen zu arbeiten. Nimm deine Corporate Identity als Grundlage und bau darauf auf. Somit schaffst du einen Wiedererkennungswert und bleibst im Kopf deiner Zielgruppe. Mache dir Gedanken darüber, was deine Zielgruppe sehen will. Auch hier zählt wieder: Auf das wesentliche konzentrieren! Eine überladene Webseite lenkt nur vom wesentlichen ab und erhöht die Absprungrate. Habe auch Mut zum Whitespace. Das Gehirn nutzt es als Möglichkeit das gesehene zu verarbeiten. Einmal den richtigen Weg gefunden, ist dieser auch nicht in Stein gemeißelt. Optimiere auch hier regelmäßig und schau über deine Website. Dir werden ab und an immer wieder Dinge auffallen die man besser und somit Nutzerfreundlicher machen kann.

 

 

 

 

Ach ja, die mobile Version

Vielleicht weißt du es bereits, aber der größte Teil deiner Kundschaft wird sich vermutlich über sein Smartphone über deine Webseite informieren. Aus dem Grund ist es besonders wichtig an die mobile Version zu denken. Wie sieht es mit deinen mit Hingabe entworfenen E-Mails aus? Wie macht sie sich auf der kleinen Bildschirmgröße? Deine Kunden sollten nicht reinzoomen müssen um Links zu finden oder die Inhalte auf deiner Webseite lesen zu können. Mach es ihnen einfacher. Check deine Webanalyse, um zu sehen, mit welchen mobilen Geräten Benutzer die Unternehmenswebsite besuchen. Solltest du heraus finden, dass hier überwiegend mit dem iPad oder iPhone gesurft wird, dann solltest du oder deine Webentwickler bereits wissen, dass Flash-Elemente (falls vorhanden) durch HTML oder JavaScript ersetzt werden sollen. 2020 hat der Entwickler Adobe die Entwicklung von Flash komplett eingestellt. Trotzdem wird es hin und wieder noch verwendet. Als iPhone oder iPad Nutzer kannst du nur umständlich bis gar nicht auf die Inhalte zurück greifen.

Hast du an den Viewport-Tag gedacht? Falls nicht, müssen Nutzer horizontal scrollen, um deine Inhalte erfassen zu können. Schlecht für die Usability und somit schlecht für deinen Onlineauftritt. Wie sollte dein mobile Version jetzt aussehen? Denk dran, mobile Versionen werden mobil genutzt. Hier bleibt nicht viel Zeit zum durchklicken und suchen. Wie gelangen deine Kunden auf deine Webseite? Der erste und einfachste Weg mag die mobile Suche sein, der User gibt sein Problem an oder ein Produkt. Als weitere Option wären da noch Soziale-Medien wie Facebook, Instagram etc. Und dann wäre da noch eine die klassische Weiterempfehlung. Für alle Wege ist eine mobile Version unumgänglich. Deine Landingpages sollten auf der Desktop und der mobilen Version anschaulich bleiben und deine Call-to-Action nicht zu übersehen.
Begrenze die Anzahl der offenen Textfelder und verwende Optionsfelder oder Dropdown-Menüs für vorqualifizierte Felder, um das Ausfüllen des Formulars zu erleichtern. Eingabefelder sollten groß und übersichtlich gestaltet werden, damit es dem Nutzer leicht fällt, Eingaben zu machen. Text sollte generell auf das Minimum reduziert werden, aber natürlich immer noch noch das selbe wie auf der Desktop-Variante aussagen. Du merkst schon wo es hingeht? Richtung schrecklich einfach und übersichtlich.

Du solltest bei der mobilen Version auch darauf achten, es den Geräten nicht zu schwierig zu machen. Eine mobile Landingpage muss unter Berücksichtigung des Speicherplatzes und der langsameren Download-Geschwindigkeiten gestaltet werden. Vergiss nicht, die Bilder Deiner Website zu komprimieren. Das könnte sich negativ auf die Ladezeit deiner mobilen Website auswirken und erhöht somit die Absprungrate.
Wenn es alleine ums Handling geht, beachte auch das du Touchelemente nicht zu nah aneinander platzierst, so dass der Nutzer Gefahr läuft auf zwei Dinge gleichzeitig zu klicken. Ich glaube der ein oder andere wird schonmal die Erfahrung mit einem anbahnenden Wutanfall gemacht haben wenn es um ein anstrengendes Webseiten Handling geht. Ein kleiner Richtwert: Ein Abstand von mindestens fünf Millimetern zwischen Touch-Elementen. 

 

Du hast noch nicht genug? Schau dir gerne unsere kostenlose PDF an, in der ein Fallbeispiel zu sehen ist- Wie man es falsch und richtig macht.